Kassen Hersteller Casio entwickelt sich vom Taschenrechner zu Kassensystemen
Die Firma Casio wurde 1957 von den vier Kashio Brüdern Toshio, Kazuo, Tadao und Yukio in Tokyo, Japan gegründet. Der erste Präsident der Firma war ihr Vater Shigeru Kashio. 1960 wurde Tadao Kashio der Präsident von Casio und 1966 wurden die ersten Rechner nach Übersee exportiert. Damals hat wohl noch niemand an Kassensysteme gedacht. Das erste europäische Büro wurde im März 1967 in Zürich eröffnet und im September wurden die Märkte in den USA und Kanada durch eine Partnerschaft zwischen Casio und Commodore erschlossen. Einen Monat später wurde der erste programmierbare Rechner (AL-1000) veröffentlicht. Im Mai 1970 wurde ein Geschäft in New York gegründet, im September ging Casio in Tokyo an die Börse. Zwei Jahre später brachte Casio den ersten wissenschaftlichen Rechner heraus und eröffnete einen Standort in Hamburg. Nachdem sich Casio im Bereich der Taschenrechner die Marktführung gesichert hatte, brachten sie im November 1974 ihre erste Armbanduhr auf den Markt. 1975 wurde ein Vertrieb in London errichtet. Drei Jahre darauf enthüllten sie ihren ersten Rechner in Kartengröße und ein weiteres Jahr später wurde Casio an der Frankfurter Börse aufgenommen. 1981 lief in der Kofu Fabrik die erste automatisierte Produktionslinie von Taschenrechnern an. Außerdem wurden der erste solarbetriebene Rechner und das erste elektronische Wörterbuch erfunden. Ebenso wurde das 25-jährige Jubiläum mit dem erstmaligen “Casio World Open Golf Tournament” gefeiert. In den folgenden Jahren wurden die Produkte weiter verfeinert. Sie wurden kleiner und boten mehr Funktionen. Unter anderem wurde der erste LCD Fernseher erfunden (1983), eine Uhr, mit der man Telefonnummern speichern konnte (1984) und ein tragbarer Kopierer, mit dem man überall kopieren konnte (1988). 1993 brachten sie ihren ersten PDA (personal digital assistant) in Nord-Amerika heraus. Ende 1996 kam dann der erste Handheld PC, der in Zusammenarbeit mit Microsoft entstand. 1998 entwickelte Casio eine Megapixel Kamera und den ersten mini Laptop. Im Jahr 2000 bringen sie eine Armband-Kamera heraus und im Jahr 2002 dann ein Mobiltelefon mit eingebauter Digitalkamera (A3012CA) und eine Uhr, die immer richtig geht, nicht kaputt gehen kann und keine Batterien braucht. (The G) Machen wir einen kleinen Zeitsprung ins Jahr 2009. An dieser Stelle möchten wir uns heute auf die elektronischen Rechenhilfen, die Casio in den letzten Jahren an den Markt gebracht hat, konzentrieren. Angefangen von Schul- und Grafikrechnern, Taschen- und Tischrechner, über Mobile Datenerfassung bis hin zu Kassensystem en. Hier hat sich Casio mit vielen Lösungen und Systemen am Markt etabliert. Alleine das Angebot von Grafikrechnern erstreckt sich über mehr als fünf Modelle. Wie zum Beispiel der FX-9860GII, der mit kontrastreichem Display, Hintergrundbeleuchtung und 1,5 MB Speicher ausgerüstet ist. Für aufwendige mathematische Berechnungen und zur Erstellung von umfassenden Programmen gibt es auch programmierbare Rechner: Der FX-4500PA bietet 242 techn.-wissenschaftliche Funktionen und kann bis zu 1103 Programmschritte verarbeiten. Auch speziell für den Schulunterricht gibt es die passenden Taschenrechner, die mit ihrer Handlichkeit, übersichtlichem Aufbau und sinnvoller Tastenbelegung überzeugen. Der FX-115 MS kann bis zu 300 Funktionen speichern und hat ein 2 Zeilen-Display. Für weniger komplizierte Verwaltungsrechnungen gibt es auch kleinere Rechner, die nur das nötigste wie Prozentrechnung, Währungsrechnung und Mehrwertsteuerberechnung bieten. Beispiele hierfür wären der MS-88ECO, der JF-120ECO oder der DF-120ECO. Für zeitsparende mobile Datenerfassung gibt es auch eine Modellreihe. Die Geräte sind vor allen Dingen für Kellner und im Außendienst von Vorteil, da sie direkt vor Ort alles eingeben können und keine unnötigen Umwege haben. Die Funktionen dieser Handheld-Terminals sind vielseitig. Angefangen von Bluetooth, W-LAN oder Infrarot Übertragung bieten sie darüber hinaus auch eingebaute Barcode-, Etiketten- oder Unterschriftenscanner. Durch ergonomisches Design, intelligenter Tastenanordnung und geringem Gewicht sind die Geräte leicht zu bedienen. Auch die Modellreihen der Kassen, Registrierkassen und Kassensysteme bieten ein breites Spektrum. Für den kleinen Anfang bietet Casio zum Beispiel im Bereich der Gastronomie das Modell QT-2100. Es ist platzsparend, verbundfähig und es sind individuelle Grafik-Logos möglich. Es beinhaltet eine zentrale Tischverwaltung und ein Kellnerschloß des Typs “Dallas” ist auch integriert. Außerdem hat es einen CompactFlash™ Port. Für den Handel bietet Casio die TE-7000S Kasse. Hier werden für den Kunden oft Kassen Abschnitte benötigt, deshalb bietet das System eine 58mm breite Bonrolle. Für Kunden und Verkäufer wurde hier ein großes, gut sichtbares Display verarbeitet. Es gibt allerdings auch eine Hybrid-Lösung für den Handel sowie für die Gastronomie. Die TE-8000F bietet für beide Einsatzbereiche eine gute Lösung. Sie ist sicherlich hochwertiger und bietet jedoch angemessenen Bedienungskomfort. Diese Kasse ist größer und bietet ein übersichtliches Bild von Display, Eingabefeld und Bondrucker. Technische Merkmale sind eine sehr deutliche Textdarstellung, 58mm Bonrolle und mehrfarbiges Display und noch weitere Funktionen. Um für den Anwender das richtige Kassensystem herauszufinden, empfiehlt es sich fachkundigen Rat zum Beispiel von einem Kassenhändler einzuholen. Die Casio Kassensystem Reihe umfasst auf Grund der unterschiedlichen Anforderungen eine große Auswahl an Kassen, Registrierkassen und Kassensysteme. So gibt es auch für kleinere Betriebe eine Auswahl an Kassen. Bei der SE-C300MB Kasse wurde auch auf das Design wert gelegt. Sie bietet ein Tischverwaltungssystem und besitzt sowohl Hub- als auch Flachtasten, mit denen bei Bedarf auch manuelle Texteingabe möglich ist. Anders ist es bei der SE-S300SB Kasse, welche für den Einsatz im Einzelhandel empfohlen wird. Hier wurde auf Leistung bei geringen Abmessungen geachtet und es ist möglich bis zu 200 Warengruppen anzulegen, die über 50 Hubtasten verfügbar sind. Die Verkäufe werden elektronisch gesichert und es gibt abrufbare Info- und Hilfetexte. Auch für die gehobene Gastronomie gibt es spezielle Kassensysteme. Das QT-6600 Kassensystem ist mit einem 15″ Touch-Screen ausgerüstet und verfügt über individuelle Raumpläne und eine zentrale Tischverwaltung. Ähnlich in der Ausstattung sind die QT-8100 Kassen. Sie verfügen wie die QT-6600 über einen 15″ Touch-Screen, haben aber zusätzlich noch On-Board-Sound Funktionen und einen 1,2 Gigahertz Celeron Prozessor eingebaut. Im Grunde wird also für fast jede Umgebung eine passende Kasse oder ein Kassensystem angeboten. Rückblickend auf eine lange Entwicklungsgeschichte von Casio kann man sagen, dass auch hier das erste Modell eines Rechners dazu beigetragen hat, dass die verschiedensten Formen von Rechenhilfen ein erster Schritt zu einer langen Entwicklungsperiode vieler Modellreihen wie zum Beispiel Digitalkameras, Uhren, Taschen- und Tischrechner, Mobile Datenerfassung, Musikinstrumente und Kassen bzw. Kassensysteme waren. Man darf gespannt sein, welche Vielzahl von technischen Entwicklungen das Unternehmen Casio in den nächsten Jahren noch bieten wird.
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