Biosupermarkt nutzt auch Kassensystem

Wir werden in Zukunft immer mehr Veränderungen erleben. Und zwar nicht nur beim Klima, wenn wir da nicht schnell unser Verhalten ändern. Auch im Handel, in der Gastronomie und in der Hotelbranche werden wir nicht drum rum kommen, mit der einen und der anderen Veränderung klar kommen zu müssen oder zu wollen. Aber irgendwie macht eine Änderung im Alltagstrott das Leben erst interessant, oder? Im Einzelhandel ist seit Jahren der Trend in Richtung Bioqualität bei Lebensmitteln erkennbar. Aber auch andere Waren wie Kleidung oder Kinderspielzeug sind immer häufiger in Qualitäten erhältlich, die während der Rohstoffgewinnung und der Produktion möglichst naturverbunden erzeugt und verarbeitet wurden. So wird der Anteil an Bioprodukten ständig größer, nicht nur die Bioläden verzeichnen stetig wachsende Umsätze. Dass Biowaren zwar sehr viel teurer sind als herkömmliche, stört mich persönlich schon. Aber sobald es Möglichkeiten gibt, größere Mengen zu produzieren, wird sich auch hier der Preis vermutlich irgendwann auf ein akzeptables Niveau senken. Bestes Beispiel hierfür sind wahrscheinlich die immer häufiger zu findenden Bio-Supermärkte. Denn hier sind die Preise, soweit ich weiß, tatsächlich schon niedriger als im Bioladen, der schon seit Jahren da ist. Wie in den meisten anderen Supermärkten auch, halte ich es für durchaus wahrscheinlich, dass auch im Biosupermarkt ein Kassensystem genutzt wird. Schließlich ist auch hier auf effizientes Arbeiten zu achten, um Kosten möglichst gering zu halten. Da ist die Anschaffung zwar zunächst kein Pappenstiel, dürfte sich aber innerhalb weniger Jahre rechnen. Schließlich können Kassensysteme enorm viele Arbeitsschritte erleichtern, womit viel Arbeitszeit und somit Personalaufwand eingespart werden kann. Sogar in Biosupermärkten muss nicht wie im Mittelalter gearbeitet werden: auch hier kann die Arbeitszeiterfassung der Mitarbeiter ebenso über die Kassensoftware erfolgen wie auch die Warenbestellung oder die Warenbewegungskontrolle an sich. Denn auch Biowaren werden an Kassen bezahlt, von Kunden wie du und ich. Und dass unsereins keine Angst davor hat auch Bioprodukte an modernen Netzwerkkassen zu bezahlen, auch bargeldlos mit Kredit- oder Bankkarte, hat so mancher schon in eben diesen Supermärkten der Biowaren bewiesen. Das Warenangebot hier ist ähnlich reichhaltig wie in anderen Supermärkten oder bei Discountern auch. Da ist es mehr als sinnvoll, Kassensysteme und Netzwerkkassen zu nutzen, die auch mit mobilen Geräten ausgestattet sein können um Warengruppen für die Bestellung zu erfassen. Warum soll nicht auch im Bioladen Arbeitsaufwand so gering wie möglich gehalten werden? Und dabei ist ein Kassensystem durchaus sehr behilflich. Aber Bio hin und konventionelle Ware her, im Prinzip entscheiden die finanziellen Möglichkeiten eines jeden einzelnen, ob er Bioprodukte kaufen kann oder nicht. Die jeweils genutzte Kasse oder Registrierkasse kann da noch so schick sein oder Arbeiten erleichtern, ich jedenfalls hatte nur selten mal die finanzielle Möglichkeit, Waren in Bioqualität kaufen zu können. Aber selbst in Bioläden geht der Weg nicht daran vorbei, dass auch hier bis 2013 Fiskalspeicher in den Kassen, Registrierkassen, und Kassensystemen nachgerüstet werden müssen, sofern nicht ohnehin eine neue Kasse angeschafft werden muss, die dann schon mit eben diesen manipulationssicheren Speichermedien ausgestattet sind.

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